Kundenschreiben April 2017

 

2016 - das Rebjahr in zwei Teilen

Andreas Wirth, Rebbaukommissär des Kantons Zürich, schreibt Folgendes zum Weinjahr 2016:
„Das Weinjahr 2016 wird als „Jahr in zwei Teilen“ in Erinnerung bleiben. Einem schwierigen ersten Teil mit Spätfrost Ende April, einer eher nassen und kühlen Blüte und einem wetterbedingt hohen Druck des Falschen Mehltaus folgte ein Bilderbuch-Spätsommer mit hohen Temperaturen, Sonne pur und kühlen Nächten. Diese für die Traubenreife geradezu optimalen Bedingungen ermöglichten „ein kleines Wunder“. Es konnten vollreife, gesunde Trauben gelesen werden, allerdings wegen dem Spätfrost und dem schlechten Wetter während der Rebenblüte, von der Menge her rund 18% weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahren.
Der Qualität des Jahrgangs darf als durchwegs gut bezeichnet werden. Im Kanton Zürich erreichte der Blauburgunder AOC ein mittleres Mostgewicht von 91.3°Oe, mit einem Ertrag von 552 g/m2. Der Riesling-Silvaner AOC schloss ab mit 76.7°Oe und 724 g/m2.“

Produktion des neuen Jahrgangs 2016

Unsere Trauben wiesen bei der Ernte ein im Vergleich mit dem Zürcher Durchschnitt um ca. 5°Oe höheres Mostgewicht aus. Wegen unserer bevorzugten Hanglage blieb der Schaden wegen des Frosts Ende April minimal.

Die feuchte Witterung im Frühsommer begünstigte die Population der gefährlichen Kirschessigfliege und wir sahen unsere Blauburgunder-Trauben in Gefahr. Deshalb hatten wir beschlossen, die Trauben mit einem engmaschigen Netz zu schützen. Tatsächlich blieben uns 2016 Schäden erspart und wir gehen davon aus, dass sich unsere zusätzliche Arbeit ausbezahlt hat.

Nun ist alles wieder bereit für die neue Saison 2017. Die Reben sind geschnitten, angebunden und der Austrieb hat schon begonnen. Der 8113 Bopplisser Rivaner 2016 ist vor zwei Wochen abgefüllt worden. Der vielversprechende 8113 Bopplisser Pinot Noir Auslese 2016 reift noch in den Fässern aus einheimischer Eiche und wird erst im September abgefüllt.


Die Bopplisser Landschaft und einen guten Tropfen geniessen

Wir werden auch dieses Jahr wieder unsere traditionellen Abholtage im Rebhüsli durchführen. Dabei haben Sie Gelegenheit zum Degustieren und gemütlichen Beisammensein. Es ist für uns immer wieder eine Freude, den persönlichen Kontakt mit Ihnen direkt am Ursprungsort der Produkte zu pflegen.

Am ersten Abholtag, am Freitag, 19. Mai 2017 von 16.00 bis 19.00 Uhr, können Sie unsere Weine des Jahrgangs 2015 sowie den 8113 Bopplisser Rivaner 2016 probieren sowie Ihre Bestellung abholen.

Am zweiten Abholtag, am Freitag, 15. September 2017 von 16.00 bis 19.00 Uhr, ist dann auch der 8113 Bopplisser Pinot Noir Auslese 2016 verfügbar.

Neben diesen zwei speziellen Kundenanlässen beteiligen wir uns, mit 230 weiteren Winzern vom Bielersee bis zum Bodensee und von Altdorf (SH) bis Zizers (GR), auch dieses Jahr am 1. Mai wieder am Tag der offenen Weinkeller. An diesem Tag können Sie unsere Weine gratis degustieren. Weitere Verpflegung und live Musik bieten wir in einer „Besenbeiz“ an.

Am 23. September 2017 werden wir am „Bopplisser Herbstmärt“ wie gewohnt unsere Weine zur Degustation und zum Verkauf anbieten.


Bestellungen

Mit dem Bestellformular können Sie die von Ihnen gewünschten Weine jetzt schon reservieren. Alternativ können Sie jederzeit im Online-Shop bestellen. Natürlich sind auch Bestellungen per Telefon oder E-Mail möglich.
Der bestellte Wein liegt dann am gewünschten Abholtag für Sie bereit. Sollte keiner der beiden Termine für Sie passen, können Sie Ihren Wein auch im gWunderWerk am Dorfplatz in Boppelsen abholen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 09:00 - 11:30 und 14:00 - 17:30 Uhr, Samstag, 10:00 - 13:00 Uhr (an schulfreien Tagen geschlossen). Bitte beachten Sie, dass die Abholung im gWunderWerk nur nach vorgängiger Absprache möglich ist, da wir den Wein so lange wie möglich bei optimalen Kellertemperaturen lagern möchten.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unseren Weinen und stehen für Auskünfte jederzeit gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüsse und bis bald in Boppelsen

Familie Van Rijn   

P.S.
„Wer die Schweizerische Landschaft erhalten will, muss Schweizer Wein trinken.“ (Andreas Wirth, Rebbaukommissär des Kantons Zürich)